Das Jahr 2025 in Zahlen

Die ökumenische Notfallseelsorge Trier-Saarburg hat auch im Jahr 2025 in enger Kooperation mit der Notfallnachsorge des DRK Menschen in akuten und existenziellen Krisensituationen begleitet. Das Team der Notfallseelsorge umfasste im Jahr 2025 insgesamt 20 aktive Mitglieder. Drei neue Mitglieder konnten ihre theoretische Ausbildung erfolgreich abschließen und nehmen nun im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung als Hospitant:innen gemeinsam mit erfahrenen Notfallseelsorger:innen an Einsätzen teil.

Alle Mitglieder der Notfallseelsorge leisten ihren Dienst ehrenamtlich und ohne finanzielle Vergütung. Fünf Mitglieder sind hauptamtlich bei einer der beiden Kirchen angestellt, während die übrigen 15 Mitglieder bei anderen Institutionen tätig sind oder sich bereits im Ruhestand befinden und ihr Engagement für die Notfallseelsorge in ihrer Freizeit ausüben.

Die Anzahl der Einsätze ist im Jahre 2025 um 5% auf insgesamt 141 Einsätze angewachsen, darunter 100 Einsätze im Bereich Nord und 41 Einsätze im Bereich Süd. Bei der überwiegenden Anzahl der Einsätze handelt es sich um die Begleitung von Angehörigen bei einem Todesfall. Der größte Anteil der Einsätze war dabei eine Begleitung von Angehörigen bei (oft leider nicht mehr erfolgreichen) Reanimationen (42%) sowie Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten (20%). 84% aller Einsätze fanden dabei im häuslichen Bereich statt. Aber es gab auch mehrere Einsätze zur Einsatznachsorge für Einsatzkräfte nach sehr belastenden Einsätzen und in 5 Fällen wurde Angehörigen im Krankenhaus begleitet. Auch im Schulkontext war die Notfallseelsorge im Jahre 2025 im Einsatz. Die Dauer der Einsätze war sehr individuell und schwankte zwischen einer Stunde bis zu fast acht Stunden.

Im Bereich Süd wurde von den Notfallseelsorgern insgesamt eine Fahrtstrecke von fast 1700 km mit dem eigenen PKW zurückgelegt, im Schnitt war die Fahrstrecke pro Einsatz ca 40 km. 41% aller Einsätze in Süd waren im Umfeld der Stadt Saarburg, 34% in der Umgebung von Konz und 20% in Hermeskeil und der Hochwald-Region. Im Bereich Nord waren die meisten Einsätze im Bereich der Stadt Trier, so dass es dort in der Regel eine geringere Entfernung zum Einsatzort gibt.

Das Team der Notfallseelsorge wird auch im Jahre 2026 weiterhin sein bestmögliches tun, um Menschen in elementaren Notsituationen beizustehen und seelsorgerisch zu begleiten. Wir hoffen, dass sich weitere Menschen finden werden, die sich für ein Ehrenamt im Rahmen der Notfallseelsorge interessieren.