Die ökumenische Notfallseelsorge Trier-Saarburg begleitet Menschen in einer elementaren Notlage und arbeitet dabei in enger Kooperation mit der Notfallnachsorge des DRK. Das Einsatzgebiet der Notfallseelsorge erstreckt sich über den gesamten Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier, aus organisatorischen Gründen aufgeteilt in zwei Bereiche “Nord” und “Süd” (die Grenze zwischen beiden Bereichen liegt in etwa auf der Höhe von Konz – Pluwig – Reinsfeld – Hermeskeil).

Das gesamte Team der aktiven Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger besteht zurzeit aus 20 aktiven Mitwirkenden (darunter 4 Mitglieder in praktischer Ausbildung), von denen etwa ein Viertel evangelisch sind; der Anteil der ehrenamtlich tätigen Seelsorgenden liegt dabei bei fast 75%. Die Notfallseelsorge Trier-Saarburg hat im Jahr 2024 in insgesamt 133 Einsätzen Menschen in Notfällen begleitet. Dabei verteilten sich die Einsätze auf 75 Einsätze im Bereich Nord und 58 Einsätze im Bereich Süd.

Bei der überwiegenden Anzahl der Einsätze handelt es sich um die Begleitung von Angehörigen bei einem Todesfall. Der größte Anteil der Einsätze war dabei eine Begleitung von Angehörigen bei (oft nicht mehr erfolgreichen) Reanimationen  (37%) sowie Begleitung bei plötzlichen Todesfällen natürlichen Ursprungs (16%). 90% aller Einsätze waren dabei im häuslichen Bereich, 35% der Einsätze fanden in den Abend- oder Nachtstunden statt.

Für den Bereich Süd liegen genauere statistische Informationen vor. Die durchschnittliche Dauer eines Einsatzes betrug dort knapp 3 Stunden. Insgesamt waren die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Bereich Süd in 2024 für über 170 Stunden im Einsatz.

Die Einsatzorte des Bereichs Süd erstreckten sich über den ganzen Bereich des Landkreises südlich der Stadt Trier mit einem Schwerpunkt auf den größeren Ortschaften: ungefähr die Hälfte der Einsätze waren in der Region um Saarburg, 16% in der Region um Konz, und 27% in Hermeskeil und Umgebung (die restlichen Einsätze fanden in der Region um Zerf und Kell statt). Insgesamt wurde im Rahmen dieses Dienstes in 2024 eine Fahrstrecke von über 2200 km von den Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorgern zurückgelegt. Für den Bereich Nord waren die allermeisten Einsätze in der Stadt Trier (knapp 60%) oder im näheren Umkreis von Trier.

Das Team der Notfallseelsorge wird auch im Jahre 2025 sein bestmögliches tun, um Menschen in elementaren Notsituationen beizustehen und seelsorgerisch zu begleiten.